Anti Virus für Linux, Mac, Windows – Sinn und Unsinn

Jeder Windows-User wird wissen das es sehr ratsam ist einen Anti-Virus Schutz auf seinen Rechner zu installieren. Viele sagen weil „dat is sicherererererer“, „dat muss so“ – aber was alles passieren kann, wissen die wenigsten (ich meine hier wirklich den Gelegenheitsuser). Das Viren, Würmer, Trojaner kurz: Schadsoftware, wirklich schaden kann, haben wir bis jetzt schon gelernt.

Und was sagen die anderen?
Wie sieht es aber bei Linux- und Mac-Usern aus? Ich habe in der letzten Zeit mitbekommen, dass immer mehr AV-Hersteller ihre Software auch für Linux und Mac anbieten. Die meisten Nicht-Windows-User werden sagen, dass es nicht notwendig ist, da z.B. Linux gegen Viren etc. resistent ist. Das mag ja alles stimmen …

Aber warum denn so egoistisch!?
Wir müssen mal weiter denken um zu sehen das es tatsächlich notwendig ist, auch auf einer Linux- oder  Mac-Maschine einen Anti-Virenschutz zu haben. Stellen wir uns folgendes Szenario vor:

* Mac-User A bekommt von einem Bekannten eine Präsentation per Mail.
* Mac-User A leitet nun diese Mail an Mc-User B weiter
*Mac-User B findet die Mail so witzig und sendet diese an 10 weitere                       Bekannte/Freunde
* Diese 10 Bekannte/Freunde – davon sind 8 Windows-User & 2 Linux User!
* Die 8 Windows-User senden jeweils an 5 weitere Bekannte, die 2 Linux-User kennen noch weitere Linux/Mac- und Windows-User

Es bedeutet also das die Linux- und Mac-User, ohne es zu merken (!!), Schadsoftware weiter verschicken! Die Windows-User darunter, die ein Anti-Virus haben und dieses Alarm gibt, versenden dann nicht mehr weiter. Aber überall, wo es nicht erkannt wird, geht die Schadsoftware ihren Weg!

Würde also „jeder“ User ein Anti-Virus besitzen, dann würde sich Schadsoftware allgemein viel langsamer ausbreiten können!

Also Leute : Immer schön Safer ! ;-)

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