Ekahau HeatMapper: W-Lan optimal ausrichten!

Die meisten von euch haben sicherlich WLAN zuhause, da es komfortabler ist und man nicht so sehr an ein Kabel gebunden ist. Jedoch ist das nicht immer ein Vorteil, wenn dicke Wände und undurchdringliche Türen schmälern den Empfang des WLAN. Mit Draft N WLAN ist es sicherlich eine Ecke besser als nur G/B Funk, aber auch dieses hat nun mal seine Grenzen.

Einige Leser haben geschrieben, dass es doch immer ein bisschen gefrickel gibt bis man den passenden Standort für den WLAN-Router und gegebenenfalls den oder die Repeater findet.

Ekahau HeatMapper - The Free Wi-Fi Coverage Mapping Site Survey Tool

Bild/Quelle: www.ekahau.com

 

Genau in dem Moment ist mir dann eine Software eingefallen (Heatmapper), von der ich mal gelesen habe und die sogar kostenlos zu haben ist. Es handelt sich hierbei um den „Ekahau HeatMapper„, mit dem ihr visuell euer WLAN aufbauen könnt. Es funktioniert so, dass ihr erstmal den WLAN-Router aufstellt und danach die Repeater. Normalerweise würdet ihr dann diese Geräte so lange hin und her verschieben, bis ihr bemerken würde das der Datentransfer endlich die gewünschte Geschwindigkeit erreicht hat (immer wieder verschieben und Geschwindigkeiten messen). Mit dem Ekahau HeatMapper geht es um einiges leichter, denn ihr könnt auf dem Monitor die Ausleuchtung des WLANs sehen und auch die Feldstärken.

Es wird sicherlich (auch) ein wenig dauern, aber mit einem Heatmapper könnt ihr sicher sein dass ihr die optimalen Standorte für eure Repeater findet. Was zusätzlich auch noch interessant, aber auch möglich ist: Möchtet ihr das euer WLAN nicht unbedingt zur Straße hin ausstrahlen soll, dann könnt ihr zum Beispiel die Repeater so aufstellen, dass es keine oder nur minimale Strahlung zur Straße gibt (eventuell eine kleine Isolierung hinter, neben oder über dem Repeater).

Die Anwendung der Software sieht so aus, dass ihr mit dem Laptop dann langsam durch die Wohnung läuft und die Software die Ausleuchtung des WLANs misst. Wenn Ihr dann auf dem Bild seht, das es „kalte“ Stellen gibt (also mit schlechter Ausleuchtung), müsst Ihr einen Repeater ein wenig verschieben und dann den Vorgang wiederholen. Einfacher und professioneller geht es meiner Meinung nicht (und das auch noch für umme!).

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