Chromebook – Das perfekte Netbook für Blogger?

Ich habe mich letztens mit einem Bekannten über Notebooks, Computer und Netbooks unterhalten. Er hatte mich gefragt, welches der gerade genannten Geräte ich bevorzuge, gerade weil ich relativ viel im Internet mache (Blog, Twitter, …). Ich musste kurz überlegen, konnte aber mit gutem Gewissen sagen, dass ich tatsächlich Netbooks bevorzuge. Aber: Manchmal sind diese Dinger einfach nicht leicht genug und es dauert einfach zu lange bis man sofort loslegen kann.

Bei einem Tablet mit Android, geht es meiner Meinung nach viel flüssiger und schneller. Der Nachteil dort ist, dass ich keine richtige Tastatur habe, wenn ich mir nicht extra dafür eine Bluetooth Tastatur gekauft habe. Für die Reise ist dann natürlich diese Kombination absolut unmöglich. Ich kann nicht mit einer Hand das Tablet halten und mit der anderen Hand die Tastatur bedienen. Klar gibt es Alternativen, wie das Transformer, aber wenn ich es dann mit der Dockingstation schnell zu klappen möchte… knack!

Wobei ich mir aber nicht sicher bin, es mir aber trotzdem sehr gut gefällt, ist das Chromebook von Google. Ich lese oft darüber, dass die meisten Benutzer nicht wirklich viel von diesem Gerät halten. Dabei kommt es doch nur darauf an, was ich von einem normalen Netbook erwarte. Möchte ich damit Spiele spielen, Office Pakete installieren und noch weitere Sachen, dann liegt man beim Chromebook mit einer hohen Wahrscheinlichkeit falsch. Möchte man es jedoch als Online-Maschine nutzen, Artikel schreiben (WordPress), E-Mails lesen und schreiben, chatten und noch weitere Dinge, dann passt das Chromebook schon ziemlich gut zu einem.

Samsung XE500C21-A03DE (Serie 5) 30,7 cm (12,1 Zoll) Chromebook (Intel Atom N570, 1,6GHz, 2GB RAM, 16GB SSD, Chrome OS) titan-silber

Auch wenn ich zum Beispiel als Benutzer weiß, dass ich mit den Funktionen des Chromebook auskomme, ist es vom Gefühl her schon komisch einen so stark beschnittenes System vor sich zu haben. Ich glaube jedoch, dass es nicht „das“ Gerät gibt, dass leicht ist und schnell gestartet, man aber so gut wie jede Anwendung/jedes Spiel darauf starten kann (mit toller Performance).

Letzten endlich geht es dann auch noch um den Preis. Es gibt bestimmt einen Hersteller (Apfel) der ein leichtes und schnelles Netbook/Notebook (was auch immer) hat, was für mich aber definitiv zu teuer ist. Am Ende bleibt für mich eigentlich nur noch das Chromebook das passende Gerät für die reine, Mobile Arbeit.

Wie ist Eure Meinung dazu? Ist das Chromebook zu teuer (wenn ihr dagegen seid) oder wollt ihr kein Gerät haben das so stark eingeschränkt ist? Ich würde mich sehr über den eigenen oder anderen Kommentar freuen.

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2 Antworten

  1. Mou sagt:

    Also manche Nutzer halten durchaus viel von dem Gerät – so wie ich zum Beispiel. Ich weiß aber eben auch, was ich von dem Chromebook erwarte und was ich damit machen will, bin eigentlich sogar etwas überrascht, dass ich – nachdem ich mich mal auf das Konzept eingelassen habe – mitunter mehr machen kann, als ich dachte. Ich habe zu Hause noch einen großen, schweren Desktop PC stehen. Es gibt Aufgaben, die ich dann mit dem erledige. Den würde ich aber auch brauchen, wenn ich ein Tablet hätte oder ein Netbook mit anderem Betriebssystem.

    • admin sagt:

      Also ich bin von dem Google-Konzept, wie auch von Samsung begeistert und finde ebenfalls das ein Chromebook eine richtig tolle Sache ist. Von der Hardware bin ich überzeigt, Chrome OS habe ich mal angetestet in „Virtual Box“ als virtuelle Maschine. Hast Du ein Chromebook, habe ich das richtig verstanden? Wie ist das Arbeitsgefühl? Ich stelle mir das so vor: Aufklappen, in Chrome habe ich dann die Apps, Mails kann ich abholen, bloggen und twittern ist ja drin, Picasa nutze ich auch gerne und dort kann man in Picnick auch Fotos bearbeiten, … etc. Vorstellen kann ich mir sehr gut damit arbeiten zu können, gerade da ich viel in Netz bin. Für mich ist es auch selbstverständlich das man für ein Chromebook halt Internet benötigt um alles nutzen zu können.

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