Google+ mit Google Apps – Kontosperre möglich

Wie waren doch alle heiß auf einen Google+ Account. Die Anmeldung war nicht öffentlich und diejenigen die dort angemeldet waren, konnten Freunde einladen. Alle anderen konnten in die Röhre schauen. Um Google+ nutzen zu können, muss man ein Google Mail Konto haben und kann dann den Dienst dort aktivieren. Mit eigener E-Mail-Adresse konnte man sich nicht anmelden, sondern war gezwungen sich ein Google Mail Konto zu erstellen. Ein taktischer Zug von Google, wer Google+ nutzen wollte, musste auch ein E-Mail Konto bei Google haben.

Dann gibt es noch die Google Apps Nutzer, die zwar indirekt bei Google ihre E-Mails abrufen und versenden, jeder eine eigene E-Mail-Adresse bzw. Internetadresse nutzen. Theoretisch ist es derselbe Dienst von Google, wenn es aber um die weiteren Dienste von Google geht, bemerkt man das man als Apps Nutzer nicht für alles freigeschaltet ist. Genauso war es dann auch bei Google+, aber das hat sich nun geändert.

Ab sofort kann jeder Google Apps Nutzer sich mit seiner eigenen E-Mail-Adresse, bei Google+ registrieren und unter dieser E-Mail-Adresse nutzen. Eigentlich eine positive Nachricht, oder? Nicht ganz. Vor einigen Monaten, ist es passiert, dass Nutzer ohne echten Vor- und Nachnamen einfach gesperrt worden sind. Google wollte damals nur reale Namen annehmen. Hat sich also jemand einen Fantasienamen ausgedacht, konnte es passieren, dass er gesperrt worden ist. Nach einer Aufklärung des Sachverhaltes, konnte man das Konto wieder aktivieren lassen (das konnte allerdings einige Tage dauern).

Der Haken an der Sache war (oder ist), dass das ganze Google Mail Konto gesperrt worden ist. Dabei ging es eigentlich nur um das Google+ Konto. Denjenigen dem es passiert ist, konnte also tagelang keine E-Mails abrufen – was ziemlich ärgerlich war. Nutzte man also das Google Mail Konto in Verbindung des eigenen Blogs, hat man sich mit dieser Geschichte so gesehen ausgesperrt. Das bedeutet, dass es passieren kann, dass jemand euch meldet und an gibt euer Name sei kein realer Name. Man kann euch also absichtlich Schaden zufügen.

Die sichere Wahl ist also, ein separates Google Mail Konto zu erstellen und dieses dann mit Google+ zu nutzen. Im Falle eines Falles, ist nur dieses Konto gesperrt (einige Tage), aber nicht euer primäres E-Mail Konto. Ich weiß, je mehr E-Mail Adressen man hat, desto unübersichtlicher wird die ganze Geschichte. Aber in diesem Fall macht das Ganze Sinn und um es zu umgehen, kann man auch eine E-Mail Weiterleitung einrichten. Somit erhält man alle E-Mails und braucht trotzdem nur ein einziges E-Mail Konto abzurufen.

Bildnachweis/Screenshot: Google.de

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