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Ernährung – Die Einstellung zum Lebensmittel

Wenn wir uns unsere Ernährung anschauen, sehen wir relativ oft wo unsere Fehler sind. Auf der einen Seite möchten wir zwar gesünder leben, auf der anderen Seite wissen wir, dass dieses gesunde Leben komplizierter und aufwändiger ist. Die Frage die sich stellt, ist die, wie können wir den Alltag und die gesunde Ernährung unter einen Hut bringen? Viele meinen, dass man im Arbeitsalltag nur mit fertigem Essen leben kann und keine Zeit mehr dafür hat, sich frisch zubereitetes Essen einzuverleiben. Das mag sein. Wie wir festgestellt haben, ist im Alltag, das gesunde Essen, schon etwas aufwändiger als das bequeme Fastfood. So gesehen bezahlen wir das schnelle Essen, nicht nur mit unserem Geld, sondern auch mit unserer Gesundheit.

Alternativ könnte man zum Beispiel auch gesundes Essen bzw. Lebensmittel einkaufen (dann würden wir schon mal mit unserem Geld bezahlen), dann tauschten wir den Preis der Gesundheit mit unserer Zeit. Was ich damit sagen will: Investieren wir ein wenig Zeit in die Zubereitung des Essens, fällt der Preis der Gesundheit (der schlechten Gesundheit) weg. Wir nutzen dann etwas Zeit am Abend, kochen unser Essen vor, frieren einen Teil ein und nehmen einen anderen Teilen mit zur Arbeit.

Natürlich geben wir lieber (leichter) Geld aus um Zeit zu sparen bei der Zubereitung des Essens, als abends das Essen vor zu kochen. Warum ist das so? Ich denke das viele Menschen zwar wissen, dass schnelles Essen (Fastfood) ungesund ist, es aber trotzdem kaufen und essen. Es könnte daran liegen, dass die Auswirkungen der schlechten Ernährung, erst viel viel später sichtbar werden. Erst wenn der Arzt sagt, dass zum Beispiel die Blutwerte sehr schlecht sind, erst dann wird der Patient wachgerüttelt und merkt dann das er etwas falsch gemacht hat. In solchen Situationen wünscht man sich, dass man doch eher die Ernährung umgestellt hätte. Aber auch das ist ein Trugschluss. Hätte dem Patienten jemand Monate vor dem Arztbesuch gesagt, dass er, wenn er so weiter isst, sehr schlechte Blutwerte haben wird, hätte er es ihm niemals geglaubt.

Ich denke das liegt in der Natur des Menschen, man kann zeigen was er falsch gemacht, man kann ihm prophezeien was passieren wird, man kann ihm beweisen dass es anderen schlecht ergangen ist (nach dem selben Benehmen/der selben Ernährung) und trotz alledem, wird er immer wieder denselben Fehler machen. Das erinnert mich an einen Schimpansen, der einen Stein hoch hebt und darunter eine Schlange sieht, sich erschreckt und weg läuft. Danach kommt er wieder, hebt den selben Stein hoch und erschreckt wieder. Vielleicht sind wir nicht viel unterschiedlicher als der Schimpanse, auch wir wissen was uns erwartet wenn wir uns falsch ernähren und doch greifen wir zum Fastfood.

Vielleicht stimmt es ja, dass man mit etwas nicht einfach aufhören kann (wie zum Beispiel mit dem Rauchen), sondern dass man einen bestimmten Auslöser benötigt. Der eine wurde zum Vegetarier, als er gesehen hat wie die Tiere geschlachtet werden, der andere hat mit dem Rauchen aufgehört, weil er mit einem Krebspatienten gesprochen hat, der ihm seine Geschichte erzählt hat. Solche Situationen machen in vielen Menschen einem Klick und erst dann kann er sein Leben ändern.

Denken Sie mal darüber nach: Sind Sie eher der Mensch der auf gesunde Ernährung achtet, dem der Körper wichtig ist, da der Geist in ihm lebt, … oder sind Sie der Schimpanse, der jedes Mal denselben Fehler macht?

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