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Livedrive – Cloud mit 512 Gigs: So wie DropBox?

Ich habe mir die Cloud (bzw. Online Backup Space) von Livedrive angeschaut. Bei Caschy gibt es einen Gastbetrag über Backify, das sehr ähnlich dem Livedrive ausschaut. Ich habe es mal richtig unter die Lupe genommen und bin auf einige interessante Features gekommen, die momentan nicht gegen Livedrive sprechen.

Nach dem registrieren auf Beecloud.eu bekommt Ihr eine Bestätigungsmail. Ihr loggt Euch ein und ladet dann die Software herunter und beim installieren sucht man dann einen oder mehrere Ordner aus, die ständig gesichert sein sollen. An dem Punkt habe ich mich gefragt, wie oft dies geschieht. Die Standard Einstellung ist auf 1 Stunde eingestellt, es geht aber auch Echtzeit – na geht doch.

Manchmal sind einige Dateien wichtiger, also andere. Deshalb kann man z.B. auch Prioritäten setzen und einfach angeben, dass man Text- und Tabellen Dateien als aller erstes gesichert haben möchte und dann erst Audio- oder ausführbare Dateien. Genau das gleiche, kann man bei der genutzten Bandbreite machen – gebt an, wieviel Up- bzw.- Download Kapazität Ihr dem Backup-Job geben wollt und wie viele Verbindungen Ihr nutzen wollt.

Und was kann es noch? Es kann Android! Ihr geht dafür einfach auf die Website von Livedrive und findet dort das Android App. (Ihr seid gerade mit Android hier? Dann könnt Ihr auf diesen Android Market Link klicken und kommt direkt zur Livedrive Android Software) Ich habe es gerade getestet und muss sagen: Es funktioniert! Ich kann ganz normal auf meine gesicherten Daten zugreifen und die Daten kommen sogar ziemlich zügig.

Angegeben ist, dass bei Livedrive (Beecloud ist wohl Reseller) die Daten auf den Servern verschlüsselt werden. Also werden die Dateien, sobald sie die Festplatten den Anbieters berühren dicht gemacht. Das der Anbieter natürlich irgendwie an die Daten kommen könnte, ist natürlich klar – bzw. das würde ich niemals bezweifeln! Wichtig ist nun, dass man auch die Verbindung verschlüsselt, deshalb muss man in den Einstellungen dazu das Häkchen setzen (das ist keine Standard Einstellung).

Und nun hat man die Möglichkeit angegebene Order zu sichern oder einfach mit der „Rechte Maustaste Sichern“ Kombination, direkt einen Ordner in das Livedrive Sicherungskonzept hinzu zu fügen. Möchte man auf die Daten zugreifen, so kann man dies ziemlich komfortabel über die Weboberfläche. Es gibt aber auch eine Software (neben der Livedrive Desktop-Software), womit man so eine Art Bulk-Download machen kann. Dieses Stück Software ist also speziell dafür gemacht, damit man seine Daten mit einem Rutsch wieder auf dem Rechner holen kann (zum Beispiel nach einer Windows Neu-Installation). Die Software bekommt man, nachdem man sich eingeloggt hat. Übrigens: Die Mac-Software hat alles in einem Software-Paket!

Fazit: Am Anfang habe ich mir gedacht, dass Livedrive auch wieder der X-te Cloud/Backup Space Anbieter ist. Dem ist, meiner Meinung nach, nicht so. Die Geschwindigkeit ist sehr gut, auch auf dem Mobilen Android Device, die Software funktioniert und ist einigermaßen ausgereift. Eine blockweise Sicherung der Daten, so wie bei Dropbox, gibt es zwar im Moment nicht, … kann sich aber noch ändern. Was aus dem Dienst wird und ob er sich genau so stabil wie Dropbox entwickeln wird, werden wir mit der Zeit sehen. Hunderte von Gigs zu verschenken, dabei nicht auf Qualität und Softwareentwicklung zu verzichten, ist schon ein riesiges Versprechen, dass uns Livedrive da gibt. Ich bin neugierig wie sich das Unternehmen entwickeln wird und positiv überrascht von dieser Lösung.

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