Storage & Speicherplatz in der Cloud — Mit Amazon Glacier und dem Windows Client FastGlacier Backups hoch- und runterladen

Storage & Speicherplatz in der Cloud — Mit Amazon Glacier und dem Windows Client FastGlacier Backups hoch- und runterladen

Vor lan­ger zeit habe ich über die Amazon Webservices geschrie­ben, damals ging es um den Cloud-Dienst von Amazon S3. Die Preise von Amazon S3 sind ziem­lich erschwing­lich, wenn man Quality-Cloudspace mit mehr­fa­cher Spiegelung (Redundanz) haben möch­te + Service direkt von Amazon. (Nebenbei: Dropbox nutzt auch die Cloud vom Amazon) Wer noch­mal sehen möch­te, wie viel der back­up von X GB Daten kos­tet, kann sich den pas­sen­den Beitrag (Amazon S3 Kosten-Rechner – Storage-kos­ten berech­nen) noch­mal durch­le­sen.

Jetzt möch­te ich aber kurz über das Thema Amazon Glacier spre­chen, denn ich wur­de eini­ge Male dar­auf ange­spro­chen. Amazon Glacier ist ähn­lich dem Amazon S3 Dienst, nur das es bei Glacier dar­um geht, wich­ti­ge Daten für eine län­ge­re Zeit ein­zu­frie­ren — des­halb Glacier (= Gletscher). Wir haben hier­bei kei­ne Möglichkeit “mal eben” an die Daten dran zu gehen — was ein­mal hoch­ge­la­den wur­de, braucht Zeit zum ein­frie­ren und auch Zeit um auf­zu­tau­en. Ich habe absicht­lich die­se Ausdrucksweise genom­men, da es den Ablauf am bes­ten beschreibt.

FastGlacier is a freeware Windows Client for Amazon Glacier

FastGlacier ist ein Windows-Client mit dem man sei­ne Daten in den Gletscher von Amazon Glacier schie­ben kann.

Es geht, wie schon eben erwähnt, um gro­ße Backups / Datensicherungen, die man zum Beispiel monat­lich auf Amazon Glacier sichert. Natürlich gehts’ auch öff­ter, ist auch kein Problem. Aber gehen wir mal davon aus, dass ein Fotograf pro Woche meh­re­re Gigabyte (10–50 GB) Fotos hat und die­se nicht durch einen Festplattencrash ver­lie­ren will, dann könn­te er die­sen Dienst nut­zen. Es wer­den dann, sagen wir mal, 10 GB hoch­ge­la­den und auch dort gelas­sen — ent­we­der bis die Fotos ver­al­tet sind oder nicht mehr benö­tigt wer­den. So kos­tet dann ein Gigabyte 0,01$/Monat und den Fotografen wür­den die 10 GB dann 0,10$/Monat kos­ten — abso­lut akzep­ta­bel.

Wenn er nun die Fotos benö­tigt, kann er sie von Amazon Glacier her­un­ter laden und dann wei­ter bear­bei­ten. Zu beach­ten ist, dass der Download nicht sofort geschieht, son­dern erst dann, wenn die Daten wie­der auf­ge­taut sind (also vor­be­rei­tet). Sobald der Download zur Verfügung steht, bekommt man per E-Mail Bescheid! Das vor­be­rei­ten des Downloads dau­ert in der Regel ca. 4–8 Stunden. Aber auch Daten die hoch gela­den wor­den sind, sind erst mal nicht sicht­bar, son­dern erst wenn die Daten ein­ge­la­gert (ein­ge­fro­ren) wor­den sind.

Wer zum Beispiel Fotos bei Google Picasa hat, der kann zur Sicherheit ein kom­plet­tes Backup erstel­len las­sen und die­ses dann so wie es von Picasa her­un­ter­ge­la­den wor­den ist auf Amazon Glacier schie­ben. Wie man das macht, habe ich in einem Beitrag schon mal beschrie­ben.

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